Grundschule Wielenbach
   
 
Wielenbach

   

 

 

Durch den Ort führte einmal die Römerstraße VIA RAETIA, die Rom mit Augsburg verband. Den Verlauf dieser Straße kann man noch teilweise auf den Feldern hinter der Ammer verfolgen.

Wielenbach wurde erstmals im Jahre 1110 urkundlich erwähnt. Mit Sicherheit gab es jedoch schon erste Ansiedlungen etwa im 5. - 7. Jahrhundert. Beim Bau der Wasserleitung wurden aus dieser Zeit Gräber gefunden. Die Kirche Sankt Petrus von Wielenbach war früher eine Filialkirche von Weilheim bzw. Wessobrunn und wurde erst im Jahre 1863 selbständige Pfarrei, wenngleich schon Jahrhunderte früher immer wieder eigene Pfarrherren amtierten. Die Kirche ist schon sehr alt und wurde im Laufe der Jahre mehrmals umgebaut. Beim letzten Um- bzw. Neubau entdeckte man unter dem Kirchenschiff ebenfalls Gräber aus der Zeit um 500 - 700 n.Chr. Der Turm, der früher ein Satteldach hatte, stammt aus der Zeit der ersten urkundlichen Nennung. Als alter Ortsadel ist das Geschlecht derer von Wulenpach (Wulnbach) überliefert.

Das Wappen von Wielenbach in der amtlichen Beschreibung:

 

"Im Silber ein blauer Wellenbalken, oben schräg gekreuzt ein roter Schlüssel und ein gestümmelter roter Ast, unten ein schwarzer, silberbewehrter Eberrumpf."

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen: Der blaue Wellenbalken erinnert an den namengebenden Wielenbach und an die im Gemeindegebiet verlaufende Ammer. Der Schlüssel bezieht sich auf das Kloster Wessobrunn, das die Patronatsrechte der Kirche in Wielenbach innehatte und gleichzeitig auf die Kirche in Wielenbach, die dem hl. Petrus geweiht ist. Der gestümmelte Ast ist eines der Attribute des hl. Gallus und weist auf die Kirche in Haunshofen hin. Der Eberrumpf ist dem Wappen der Herren von Wilzhofen entnommen.

Wielenbach ist über seine Grenzen hinaus bekannt wegen der Niederlassung des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft

 



 
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